Irgendwann stellt sich jedem Inhaber die Frage, wer den Betrieb weiterführt. Wir zeigen, wie die Übergabe gelingt und worauf es ankommt.

Nachfolge im Handwerk
Das Wichtigste vorab
Das Wichtigste in Kürze
Eine gute Nachfolge braucht Zeit, meist mehrere Jahre. Wer früh plant, hat mehr Möglichkeiten, einen besseren Preis und kann den Übergang selbst gestalten. Entscheidend ist ein Nachfolger, der Team, Kunden und Namen des Betriebs wertschätzt.
Optionen
Wer kommt infrage?
Familie
Ideal, wenn Kinder oder Verwandte den Betrieb führen wollen und können.
Mitarbeiter
Ein erfahrener Meister aus dem eigenen Team übernimmt.
Käufer
Ein externer Unternehmer übernimmt den Betrieb.
Gruppe
Ein Verbund führt den Betrieb weiter und entlastet von Verwaltung.
Zeitplan
So gehen Sie vor
01
Früh starten
Drei bis fünf Jahre vor dem Wunschtermin beginnen.
02
Wert klären
Zahlen aufbereiten, Betrieb realistisch bewerten.
03
Auswahl
Gespräche vertraulich führen, Optionen vergleichen.
04
Übergang
Team und Kunden gemeinsam mitnehmen.
Was bleiben sollte
Team und Kunden zuerst
Der Wert eines Handwerksbetriebs steckt in seinen Fachkräften und seinen Kunden. Eine gute Nachfolge sichert genau das. Der Name bleibt, die Mitarbeiter bleiben, die Kunden werden weiter betreut. Achten Sie bei Gesprächen darauf, welche Zusagen ein Nachfolger dazu macht.

Vertraulichkeit
Diskret bleiben
Gerüchte verunsichern Mitarbeiter und Kunden. Führen Sie erste Gespräche vertraulich und vereinbaren Sie vor dem Austausch sensibler Zahlen eine Vertraulichkeitserklärung. Für steuerliche und rechtliche Fragen ziehen Sie frühzeitig Ihren Steuerberater hinzu.
Häufige Fragen
Was uns oft gefragt wird
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Mehr aus dem Ratgeber
Ihre Nachfolge vertraulich besprechen
Ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts. Wir hören zu und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten.
